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Kunden sind häufig genervt von den komplizierten Problemlösungen einiger Maschinenbau-unternehmen. Von ihnen werden technische Lösungen angeboten, die zu aufwändig geplant, zu kompliziert umgesetzt und ein Kleinförderband entsprechend zu teuer angeboten wird. Das Um-die-Ecke-Denken verhindert den direkten und deshalb simpleren Weg zur Anwendungslösung.

"Vieles ist einfacher als es auf dem ersten Blick erscheint", ist der Kleinförderband Hersteller GEPPERT-Band von jeher überzeugt. Die Produktphilosophie lautet: Es werden keine Sondermaschinen sondern nur Kleinförderbänder mit einigen wenigen Sonderkomponenten angeboten. So entstehen für die Kunden keinerlei Entwicklungskosten für das Kleinförderband und das Unternehmen aus Jülich kann rasch adäquate Produkte präsentieren und Preise kalkulieren. Wenn einmal etwas nicht zu leisten ist oder zuviel Zeit für die Entwicklung einer Sonderlösung benötigt werden sollte, wird aber auch direkt abgelehnt.

Kunden schätzen die schnellen und kompetenten Antworten. Nach Aussage von unserem Kunden, war GEPPERT-Band der einzige Anbieter auf der Motek 2005, der ihm eine zufriedenstellende und preiswerte Lösung seines eigentlich sehr simplen Problems für ein Kleinförderband bieten konnte.

Die Aufgabe bestand darin, Faltschachteln, die mit Chargennummern bedruckt werden, in einem bestimmten Abstand unter den Druckkopf eines Beschriftungsgerätes über ein Kleinförderband zu transportieren.

Vor Ort werden jährlich circa 1,2 Millionen Faltschachteln, Badeprodukte für Kinder, konfektioniert. Unser Kunde bearbeitet mit ihren 120 körperlich und geistig behinderten Menschen im Produktionsbereich vielerlei Produkte für über 100 Kunden. Im Einsatz sind Produktionsgeräte, wie ein Kleinförderband, an denen die Mitarbeiter einfache Verrichtungen unter Berücksichtigung erhöhter Arbeitssicherheit tätigen können.

Neben GEPPERT-Band gab es nur einen weiteren Hersteller, der überhaupt einen Vorschlag für ein Kleinförderband präsentierte: Mit einem Greifarm sollten die Verpackungen zu einem Kleinförderband transportiert werden – jedoch nicht zufrieden stellend, da zu teuer für unseren Kunden. Alle anderen machten keinerlei Offerten für ein Kleinförderband, da nach ihrer Ansicht das Budget zu niedrig war, um eine optimale Lösung zu erarbeiten.

Basis – wie bei allen Sonderlösungen von GEPPERT-Band – ist ein standardisiertes Kleinförderband in individuellen Breiten und Längen. Am Anfang der Mini-Produktionsstraße wurde eine Vorrichtung an ein Kleinförderband gebaut, die circa 100 Faltschachteln fassen kann. Durch variables Schieben der Seitenwände ist das Ablegen der Schachteln in diversen Größen möglich. Unter der Vorrichtung durch kann immer nur eine Verpackung gelangen, die vom Gurt in langsamer Geschwindigkeit (2,8 m/min) zum zweiten schnelleren Kleinförderband weiter transportiert wird. Während auf dem ersten Band die Verpackungen noch direkt hintereinander folgen, werden sie auf dem zweiten Kleinförderband in einem Abstand von circa 20 mm transportiert. Am diesem Kleinförderband befindet sich fest montiert das Beschriftungsgerät, welches mittels Sensoren die Packung erkennt und bedruckt. Am Ende des Gurtes fallen die Faltschachteln in einen Sammelbehälter und können für die weitere Konfektionierung abtransportiert werden. Da der Fördersysteme-Hersteller über reichhaltige Erfahrungen mit Sonderlösungen aus Standardkomponenten verfügt, konnte auf eine CAD-Zeichnung verzichtet werden.

Was nach Meinung von unserem Kunden noch mehr überzeugte und die Kommunikation erheblich erleichterte war ein kleiner Film, mit der Digitalkamera aufgenommen und per E-Mail versendet, in dem ein Versuchsaufbau mit dem Kleinförderband die gestellte Aufgabe löste. Nach Auftragvergabe benötigte GEPPERT-Band etwa acht Tage zur Fertigstellung von dem Kleinförderband aus Standardkomponenten

Förderband

Kleinförderband für die Druckindustrie