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Ein Zulieferer für die Automobilindustrie hat insgesamt 16 Sonderförderbänder von GEPPERT-Band im Einsatz. Für die besonderen Produktionsbedingungen des markt- und technologieführenden Herstellers ist eine adäquate Produktqualität ebenso unerlässlich wie Augenmaß bei der Preisgestaltung und individuelle Problemlösungsansätze. Jede Förderleistung ist bei jedem Sonderförderband stark individuell und selten in ihrem praktischen Ablauf zu 100 Prozent exakt vorhersehbar. Als zum Beispiel ein spezielles und robustes Sonderförderband zum Einsatz gelangen sollte, entwickelte GEPPERT-Band einen Prototyp von einem Sonderförderband aus Standardkomponenten. Das Sonderförderband wurde zunächst für drei Monate auf Versuchsbasis aufgestellt. Von Beginn an, war der Auftraggeber positiv angetan, wie man an die Problemlösung bei diesem Sonderförderband ging. Man näherte sich dem Projekt ungewöhnlich praxisbezogen und vermied es, zu komplexe Ansätze zu verfolgen. Das unterscheidet das Unternehmen aus dem Rheinland von den Spezialisten aus dem Sondermaschinenbau.

Im Einzelnen ging es darum, ein Sonderförderband zu konstruieren, das Kolbenring-Rohlinge nach doppelseitigem Planschleifen in der Maschine weiter transportiert und auf einem Dorn sammelt. Zweck dieses Transports ist es zum einen, die Ringe zu entmagnetisieren, zum anderen soll der Schleifschlamm gelöst werden. Durch die Löcher des Gurtes auf dem Sonderförderband entweicht der Schleifschlamm, der aus einer Mischung aus Metallstaub und einem Ölwassergemisch besteht, nach unten und wird dort in einer Metall-Abflussrinne aufgefangen. Ein Wasserstrahl spült den Schlamm danach auf eine abschüssige Strecke und bereitet damit die Entsorgung vor. Das individuelle Problem bestand darin, dass die Kolbenringe am Ende von dem Sonderförderband auf den Dorn weiter geleitet werden. Der Versuch, dies mit nicht regulierbarer Geschwindigkeit des Gurtes von dem Sonderförderband zu erreichen, misslang. Die Kolbenringe gelangten auf diese Weise nicht, wie angestrebt, auf die Sammelvorrichtung. Um zu versuchen, das Fördergut durch eine bestimmte Geschwindigkeit auf den Dorn zu positionieren, wurde zusätzlich ein Frequenzumrichter mit regulierbarer Geschwindigkeit an dem Sonderförderband eingebaut. Anstatt, wie allgemein üblich, komplexere Situationen per CAD zu simulieren, wurden Praxisversuche durchgeführt. So gelang es schließlich, die zum Übertragen der Ringe auf den Dorn optimale Geschwindigkeit zu ermitteln. Mit dem Einsatz des Frequenzumrichters können immer die exakt gleichen Geschwindigkeiten für Kolbenringe ? auch unterschiedlicher Größe ? programmiert werden. Ein integrierter Motorschutz verhindert eine Überlastung des Schneckengetriebemotors an diesem Sonderförderband.

Sonderförderband aus Standardkomponenten

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