Elektrische Anschlußmöglichkeiten und elektronisches Zubehör

 

Motorschutzschalter


Bei konstanter Bandgeschwindigkeit wird der Drehstrommotor des Förderbandes an 380-415V 50Hz Drehstrom angeschlossen und mit einem Motorschutzschalter vor Überstrom geschützt.

Wird das Förderband durch ein mechanisches Problem blockiert oder mit zu viel Gewicht belastet, verhindert der Motorschutzschalter, dass der Motor zu viel Strom aufnimmt und sich erhitzt und zerstört.

Der Motorschutzschalter ist gleichzeitig mit einem Not-Aus-Schalter in Pilz-Form ausgerüstet.

 

 

 

Frequenzumrichter


Bei regelbarer Bandgeschwindigkeit wird der Drehstromgetriebemotor an einen Frequenzumrichter angeschlossen. Dieser wird mit einer Standard-Steckdose für 230V 50Hz Wechselstrom verbunden. Der Frequenzumrichter weist folgende weiteren Vorteile auf:


- digitales Gerät
- frei programmierbar
- sanfter An- und Ablauf möglich
- Minimal- und Maximalgeschwindigkeit veränderbar
- fürTaktschaltung einstellbar
- Steuerung durch externe Signale über freie Eingänge realisierbar
   integrierter Motorschutz vor Überlastung

 

 

 

Not-Aus-Schalter


Mit jeder Anschlußart kann der Not-Aus-Schalter kombiniert werden. Er kann an einer oder auch an mehreren Stellen gleichzeitig am Förderband angebracht sein. Bei mehreren Not-Aus-Schaltern an einem Band trennt die Betätigung, von egal welchem Schalter, das Förderband direkt vom Netz. Beim Auftreten einer Störung hat so jeder Bediener die Möglichkeit, das Förderband sofort zu stoppen.

 

 

 

Elektronische Steuerungen


In Kombination mit dem digitalen Frequenzumrichter sind auch viele weitere elektronische Steuerungsmöglichkeiten lieferbar. Als Beispiele lassen sich folgende miteinander kombinierbare Lösungen nennen:

Lichtschranken oder Lichttaster
Zum Starten des Förderbandes am Bandanfang: Bei Erfassung eines Teils durch die Lichtschranke fährt das Band an.
Zum Stoppen des Förderbandes am Bandende: Bei Erfassung eines Teils durch die Lichtschranke stoppt das Förderband.

Fuß- oder Handschalter
Bei der Betätigung des Schalters fährt das Band eine definierte Zeit oder Strecke.
Das Band fährt nach Betätigung des Schalters so lange, bis erneut der Schalter betätigt wird.

Zeitschaltuhren
Das Band fährt nach einer definierten Wartezeit an und läuft eine definierte Laufzeit. Danach stoppt es wieder selbsttätig.

Zählwerke
In Kombination mit einer Lichtschranke oder einem mechanischen Sensor zählt das Zählwerk eine definierte Anzahl von Impulsen und stoppt dann.

   

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